Wiesntagebuch 2010

17. Tag - 04.10.2010 Die Wiesn ist vorbei - eine fantastische Zeit geht zu Ende!
 

Aus - Ende - Schluss - vorbei - finito! Siebzehn Tage Wiesn sind gestern zu Ende gegangen und es war mal wieder eine richtig tolle Zeit voller Erlebnisse, schöner Momente und mit grandiosen Abenden, die teilweise unvergessen bleiben werden!Doch nach der Wiesn ist bekanntlich vor der Wiesn…und am 17.09.2011 ist es dann auch "schon" wieder soweit.Wir freuen uns schon jetzt auf's nächste Jahr, wenn es dann wieder „o’zapft is“ heißt und Euch neue fantastische und unglaubliche Geschichten erwarten in unserem Wiesntagebuch!Wem die Warterei zu lange ist, der sei auch herzlich zum Münchner Frühlingsfest kommenden April eingeladen. Auch da gibt es ein tolles Hippodrom-Zelt mit dem gleichen kulinarischen Angebot, leckerem Spaten-Bier und täglich toller Live-Musik von der Zwietracht dazu!Wem auch das zu lange ist, der schaue einfach mal auf unseren Terminkalender, wir sind dieses Jahr noch auf vielen weiteren großartigen Oktoberfesten in ganzDeutschland im Einsatz!Wir freuen uns auf Euch und sagen erstmal „servus“, Euer Mark&Anderl und die gesamte MZ-Truppe :-)

16. Tag - 03.10.2010 …und die highlights gehen weiter: Thomas Gottschalk rockt mit uns das Hippodrom!!!
 

Meine Güte, das bringt unser Wiesntagebuch ja komplett durcheinander!Als hätten wir nicht schon genug highlights gehabt auf dieser fantastischen Wiesn, kam uns gestern Thomas Gottschalk auf der Bühne besuchen. Thomas hatte sowieso einen Tisch im Hippodrom und dachte sich „so, jetzt besuche ich mal meine Jungs von gestern“ und da stand er plötzlich an der Bühne und grüßte freundlich.Kurzerhand waren zwei Lieder vereinbart und wir gaben gemeinsam „Highway to hell“ und „Viva Bavaria“ zum Besten. Thomas fiel ein wenig die Kinnlade runter, als Heinzi plötzlich anfing zu singen und mit seiner ReibeisenRockstimme die Zeltstangen zersägte. Das gefiel dem Herren Moderator total und plötzlich stieg er voll drauf ein und hatte sichtlichen Spaß, hüpfte wie wild auf der Bühne herum und grölte mit.Auch das Zelt war entzückt von einem Thomas Gottschalk außer Rand und Band und flippte ebenso aus. Nach dem ersten Lied ließ ihn das Publikum noch langenicht gehen und so spielten wir noch gemeinsam „Viva Bavaria“. Erneut brannte die Hütte und Fernseh-Teams und Fotographen versuchten mittlerweile die Bühne zu stürmen, was unser Techniker Flo gerade noch so abwehren konnte.Auch unser Sepp Krätz stand oben an der Bühne und schaute dem Treiben mit leuchtenden Augen zu…denn eins war allen klar: an diesem Abend war das Hippodrom mal wieder unschlagbar!

15. Tag - 02.10.10 Münchner Zwietracht Live bei „Wetten Dass…!!!“
 

Als hätte es nicht schon genug highlights gegeben auf der diesjährigen Wiesn…aber DAS haut dem Fass mal definitiv den Boden raus!Wir waren gestern live in „Wetten Dass...“, der größten Fernsehshow Europas zu sehen. Und Michelle Hunziker, die Co-Moderatorin der Sendung, sang mit uns gemeinsam „Die Hände zum Himmel“ auf der Hippodrom-Bühne vor einem tobenden Publikum, das es selbst kaum fassen konnte, auf einmal live vor etwa zwölf Millionen Zuschauern jubeln zu können!Extra für die Fernsehsendung hatte das Hippodrom seine Öffnungszeit verlängert, weil der Herr Gottschalk immer sehr gerne in seiner Sendung überzieht - und so gab es um etwa 23Uhr dann nochmal eine Extra-Einlage, der Besondern, ja wahrscheinlich einmaligen Art. Und auch Thomas Gottschalk, der von der Olympiahalle aus gemeinsam mit seinem Publikum zuschaute und zuhörte was sichtlich angetan von der Darbietung!Das war wirklich ein absolut denkwürdiger Abend und ist ein weiterer toller Moment dieser grandiosen, wunderbaren Jubiläumswiesn 2010!

14. Tag - 01.10.2010 Heinzi, der Hendl-Gott!
 

Ihr alle kennt sicher das Problem, ein Hendl ordnungs- gemäß zu essen. Isst man es nun mit der Hand oder besser mit Besteck? Und wie isst man ein Hendl so, dass am Ende nichts mehr überbleibt?Für all‘ diese Fragen gibt es keinen besseren Experten auf der Welt als unseren Heinzi! Er ist quasi der König des Hendl-Essens! Ach was heißt hier König, eigentlich eher Kaiser, Pabst, Gott…Bereits nach dem Frühstück plant Heinzi, am Abend ein leckeres Wiesn-Hendl im Hippodrom zu essen und freut sich dann immer ohne Ende darauf.Das letzte Wiesnwochenende beginnt für Heinzi traditionell am Freitag mit einem Hendl. In der Hippodromküche warten bereits die Köche und breiten die Arme aus, ziehen ihre Kochmützen herunter, verbeugen sich, singen Lieder und empfangen und applaudieren Heinzi, DEM Hendl-Gott!Mit kritischem Blick checkt er vor den völlig nervösen und vor Angstschweiß triefenden Köchen die fertigen Hendl auf den Tellern, denn nur ein 1a TopHendl alleroberster Güte schafft es auf Heinzi‘s Teller! Und dann geht es los. Die Zeremonie kann beginnen: Hendl-Heinzi zerlegt den Wiesn-Gockel!Heinzi erklärt: „Ma fangt mit’m Fliagerl o, dann kummt des Haxerl und dann der Rest. Ma muss bedenken, dass des Hendl vor 200 Johr mit die Händ gess‘n worn is“.Ja, und damals wurde gnadenlos abgeknabbert weil das Fleisch so selten und teuer war. Heute nimmt man Messer und Gabel und da wird leider oftmals das halbe Fleisch noch drangelassen. Auch Heinzi isst sein Hendl mit Messer und Gabel, denn als Ober-Hendl-Experte muss man ja auch ein bisserl auf seinen Stil achten. Aber bei ihm bleibt kein Gramm Fleisch mehr am Knochen und das Hendl sieht später aus wie ein Skelett aus dem Museum.Heinzi weiter: „So a Hendl muß a knusprige Haut ha‘m und innen schee saftig sei. Das Beste is des Fliagerl und des Haxerl. Und nach ca. 20 Minuten bin i glücklich und satt.“Und bereits ab dem 5. Oktober wartet unser Heinzi schon wieder auf die nächste Wiesn, denn da gibt’s am 1.Tag wieder traditionell ein leckeres WiesnHendl…yum yum yum!

13. Tag - 30.09.2010 Finanznöte - Anderl und Mark müssen zu drastischen Maßnahmen greifen!
 

Ohje ohje, da haben sich die zwei aber ein wenig verspekuliert mit ihrem Hotel... Und schon wurden die beiden geplagt von akuten bitteren Finanznöten.Da hatte Anderl kurzerhand eine klasse Idee: nämlich sich ans Städtische Pfandleihhaus zu wenden und einfach ein paar wertvolle Dinge zu verleihen, die richtig viel Geld bringen! Die Beiden waren sofort total begeistert von der Idee –das Resultat könnt ihr nun sehen…Beim Nachhauseweg gab es noch folgenden Dialog:Anderl: „Du Mark, wo müssen wir eigentlich lang?“ worauf Mark den Anderl bei der Hand nahm. Doch sie verliefen sich ein wenig und landeten schließlich in der Fischabteilung der Großmarkthalle in Thalkirchen. Anderl: „Du meine Güte, hier riecht‘s aber total komisch.“ Und Mark dachte sich: Sieht aber zumindest sehr lecker aus, doch hielt dann besser mal seinen Mund, um nicht etwa noch eins auf die Nase zu bekommen…

12. Tag - 29.09.2010 It's showtime im Hippodrom: "Miss Linda Jo Rizzooooo!"
 

Jeden Abend um kurz nach neun ist es wieder soweit! Unsere Linda betritt die Bühne und eine gut 30minütige Show beginnt, die im Hippodrom schon seit Jahren fester Bestandteil eines gelungenen Wiesn-Abends ist.Linda Jo Rizzo kommt ursprünglich aus New York City, lebt aber schon seit 25 Jahren in Deutschland und betrieb viele Jahre lang das "Piazza Linda" in der Elisabethstrasse in München-Schwabing. Sie blickt auf eine mittlerweile 28jährige Gesangskarriere zurück. Linda sagt „Die Wiesn bedeutet für mich einfach cracy und ist so geil“.Allabendlich steht sie mit der Zwietracht auf der Bühne und gibt ihr Bestes. „Ich liebe diese Energie und dieses Feedback vom Publikum. Während der Wiesn bin ich tagsüber tot und muss mich ausruhen. Ich singe am liebsten Pock und Rock. Anschließend, wenn ich mit meinem Programm fertig bin muss ich natürlich mit meinen Gästen immer noch ein bisschen anstoßen. Denn ich brauche immer so ne halbe Stunde bis ich runter komme. Eigentlich bin ich nicht froh wenn die Wiesn zu Ende ist – ich könnte noch weitere sechzehn Tage machen, denn wenn ich drin bin dann bin ich drin“, so Linda in ihrer unnachahmlichen Art, Sätze zu formen. :-)Absoluter Kult ist auch immer am Ende ihres Programmes der Sinatra-Kracher „New York, New York“, bei dem Linda plötzlich mitten im Stück einen break hinlegt und zum Publikum sagt: „Warte auf mich“. Das Zelt tobt, die Band auch - und freuen uns bereits schon wieder auf heute Abend, wenn es um kurz nach neun erneut heisst: „Ladies and gentlemen, please welcome Miss Linda Jo Rizzooooo!“.

11. Tag - 28.09.2010 Der Hippodrom Souvenir-Stand
 

Die fesche Christina arbeitet jeden Tag an ihrem brandneuen Hippodrom Souvenir-Stand, den es erst seit diesem Jahr gibt. Sie hat damit jede Menge Spaß, wie man auf dem Bild auch gut sehen kann. Menschen aus aller Herren Länder kaufen hier Wichtiges und Unwichtiges ein. Ob Bayer, Japaner, Walache oder Mongole – völlig egal, jeder kommt und kauft fleißig ein und unsere Christina freut sich!Sie stellt auch fest, dass immer mehr Menschen kommen und sagen, im Hippodrom gäbe es die schönsten Krüge! Das freut unsere Christina natürlich auch!Voller Elan tanzt sie auch in ihrem Standl zu den, wie sie sagt „richtig guten“ Klängen von der Bühne und freut sich schon über den nächsten Besucher. Der Souvenir-Stand war mal wieder eine neue Idee von unserem Sepp und wird auch ziemlich positiv angenommen. Man findet hier natürlich nicht nur Bierkrüge und Trinkgefäße aller Art sondern auch weitere wunderschöne Artikel wie z.B. ein Hippodrom-Seidentuch, Lodenhüte, T-Shirts, Lebkuchenherzen, Jubiläumsketten, Schmuck, Biergarten-Tischdecken, Regenschirme, Umhängetaschen, Handschuhe und nicht zuletzt das wichtigste, beste, schönste und wertvollste Souvenir überhaupt...die neue Zwietracht-CD… :-)

10. Tag - 27.09.2010 Die Sensation ist perfekt - Mark und Anderl kaufen ein Hotel!
 

Ihr erlebt ja so einiges mit uns und seid daher auch schon vieles gewöhnt, aber DAS sprengt mal wirklich den Rahmen hier!Wir hatten beide mal unsere Sparschweine hochgehoben und festgestellt, Manno-Mann, die Dinger sind ja gar nicht mehr zu heben. Haben sie also kurzerhand geschlachtet und uns mit dem vielen Geld das Hotel Bavaria, direkt an der Wiesn gekauft!Sofort haben wir den Laden komplett umgekrempelt und wollen Euch heute von unserer neuen Philosophie erzählen die Euch ab jetzt in diesem Hotel erwartet!Wichtig ist uns Teamarbeit, wir helfen alle gemeinsam mit. Hier ruht sich niemand aus oder legt faul die Füße auf den Tisch. Ein freundlicher Umgang mit dem Personal steht bei uns an oberster Stelle, denn schließlich sind wir nur gemeinsam stark!Gerne erwarten wir Euch auch in unserer neu gestalteten Bar, wo wir täglich anzutreffen sind. Wer aber glaubt, uns mal auf ein Gläschen einladen zu müssen, dem sei hier gesagt dass für unser Personal Alkohol absolut tabu ist, denn das macht keinen guten Eindruck vor den Gästen.Service und Sauberkeit haben bei uns absolute Priorität, und wir sind uns nicht zu schade auch mal selbst die Drecksarbeit zu erledigen.Ja wir sind schon stolz auf unser neues Hotel und erwarten Euch schon vorfreudig, kommt selbst vorbei und bucht jetzt ein Zimmer zum Vorzugspreis von nur €825,50 für ein Einzelzimmer ohne Dusche und WC, Frühstück nur als Selbstverpflegung und 1x wöchentlicher Reinigung durch Zivildienstleistende. Wir freuen uns auf Euch! Achja, bei den ersten zehn Anmeldungen gibt’s noch einen original Bierdeckel aus dem Hippodrom dazu!

9. Tag - 26.09.2010 Rauchverbot auf der Wiesn – dem einen stinkt’s, dem anderen nicht mehr!
 

Achja, was sind schon Themen wie Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung oder Terrorismus im Vergleich zum Rauchverbot auf der Wiesn!Ist bayrischer Frohsinn ohne Zigarette überhaupt noch denkbar? Klingt der bayrische Defiliermarsch ohne Rauch in der Luft nicht mehr so wie davor? Ist dass das Ende der Wiesn? Gefolgt von wachsender Arbeitslosigkeit, einem Bürgerkrieg und schließlich dem Ende der Erde wie wir sie heute kennen???Man kann es auch mal von der anderen Seite sehen: Endlich gibt’s wieder ein tolles Diskussionsthema am Tisch und ein gewisser Anarchismus ist wieder richtig cool, denn Sätze wie „mia is des wurscht, i rauch trotzdem und wenn’s mi einsperr’n“ kommen momentan super an, da gibt’s jetzt also ganz neue Wege um bei der Damenwelt zu punkten!Im Hippodrom hat der Sepp Krätz extra für die Herren Raucher einen Balkon errichten lassen, von dem man nun einen sensationellen Blick hat. Also ein weiterer Punkt, wo die Raucher klar profitieren! Toll, was? Und wer sogar ganz aufs Rauchen verzichtet, dem bleibt noch mehr Kohle in der Tasche und er kann ein weiteres mal bei der Damenwelt punkten indem ein weiteres Glas Schampus drin ist.Statt Rauchgestank an der Kleidung, nimmt man nun eben eher Essengerüche wahr. Daher unser kleiner Tipp für original Wiesn-Stimmung: Unsere Oktoberfest-CD in der Anlage laufen lassen und die Kleidung vom Vortag im Wohnzimmer verteilen, schon hat man den original Hippodrom-Wiesnduft und die original Hippodrom-Wiesnmusik dazu!

8. Tag - 25.09.10 Die Nebenwirkungen der Wiesn – Mark’s seltsame Haut und Haarprobleme
 

So eine Wiesn bedeutet täglich härteste Arbeit und größte Anstrengungen, die dem Körper einiges abverlangen. Und nach einer Woche Wiesn machen sich bei so Manchem erste Nebenerscheinungen bemerkbar. So auch bei unserem Mark.Der Ärmste leidet seit kurzem unter einer seltsamen Hautblässe, auch sein Haar ist komischerweise rot und lockig geworden und er hat starke Ringe um die Augen, die dick sind wie Fahrradreifen.Und so hatte Pechvogel Mark gestern richtig Probleme, in sein Hippodrom reinzukommen, denn die Herren von der Security erkannten ihn nicht mehr und ließen ihn erst nach einem DNA-Test sowie einer Urinprobe ins Zelt hinein.Da war er ganz schön geschafft der Mark, und bestellte erst mal 10 Brotzeitplatten, um wieder in Stimmung zu kommen. Doch keiner wollte sich zu ihm setzen, dem komischen Kautz, und so aß er alles allein.Abends dann trommelte er sich die Seele aus dem Leib und wurde direkt im Anschluss an die Wiesn von einem 9köpfigen Kosmetiker-Team behandelt, dass auch schon bei Rudolph Mooshammer, Michael Jackson und Dolly Buster für perfekte kosmetische Ergebnisse gesorgt hat.Wir dürfen also sehr gespannt sein, in welcher Verfassung Mark heute ins Zelt kommt und ob ihm dann wieder die Massen zujubeln, so wie wir das gewohnt sind.

7. Tag - 24.09.2010 Zelko, der Besenmann!
 

Allein er ist schon einen Besuch im Hippodrom wert: unser Besenmann Zelko!Mit Schaufel, Feger und Beseneimer bepackt sorgt er für perfekte Sauberkeit in den Gängen und ist an Ort und Stelle bevor ein Krümel überhaupt den Boden erreicht hat. Zelko ist Rentner und jetzt schon seit sechs Jahren im Hippodrom. Er ist so glücklich über seinen Job - und das sieht man ihm auch an, denn Zelko ist der Frohsinn und die gute Laune in Person! Immer gut drauf und mit einem Grinsen im Gesicht will er jedem helfen und putzen wo es zu putzen gibt - aber nur zur Wiesn!Zelko sagt: „Das ist hier mein Zuhause und alles ist gut hier, es macht mir viel Spaß.“ Täglich von 9 bis 23Uhr fegt er durch die Hippodromgänge oben auf der Galerie. Durchaus dankbar ist Zelko für das Rauchverbot, denn seither findet er keine Zigarettenkippen mehr am Boden „die nehmen mir viel Arbeit ab“, sagt Zelko lachend mit seinem sympathischen kroatischen Akzent und fügt hinzu „auch wenn es ein bisschen komisch ist, dass hier drinnen jetzt niemand mehr raucht“. Und weiter: „Wenn mein kleiner weißer Beseneimer voll ist dann kommt alles in den blauen Sack und wenn der voll ist dann ab in den Container damit. Ich schau auch draußen immer vor dem Zelt in den Garten, denn der muss ja auch sauber sein…und da findet man so alle möglichen Sachen… (eine detaillierte Ausführung sparen wir uns aus Anstandsgründen an dieser Stelle…).Zelko‘s Motto lautet: „Leute gut, Chef gut, Musik gut, alles gut!“ Am meisten Spaß hat er, wenn er beim Fegen durch die Gänge tanzen kann, dann ist Zelko im Wiesnhimmel – und auch wir in der Band sind immer wieder begeistert von so viel guter Laune und freuen uns auch heute Abend wieder über unseren Zelko, den Meister Propper des Hippodroms!

6. Tag - 23.09.2010 Es darf gefeiert werden: 200 Jahre Wiesn!
 

Wir schreiben das Jahr 2010! Hallooo, huhuuu?!? Bei dieser Jahreszahl schrillen natürlich bei jedem kundigen Wiesnbesucher und Stadtkenner sofort die Alarmglocken, oder besser gesagt, das Jubiläums-Alarmglöckchen!Am 12. Oktober 1810 feierte Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I., seine Vermählung mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Im Rahmen der Hochzeitsfeierlichkeiten fand am 17. Oktober ein Pferderennen statt, das in Anwesenheit der königlichen Familie als ein Fest für ganz Bayern gefeiert wurde. Durch die Wiederholung des Rennens in den folgenden Jahren und – sicher auch weil schon damals Biertrinken Spaß gemacht hat  - entstand die Tradition der "Oktober"-Feste.Im Jahr 2010 nun feiert das Münchner Oktoberfest damit sein 200-jähriges Jubiläum und wir sind mit dabei, juhuu! Die Landeshauptstadt München und die Beschicker des Oktoberfestes, also die Brauereien, Schausteller und Marktkaufleute, sowie Interessenverbände mit historischem Bezug zum Oktoberfest wie der Bayerische Bauernverband, wollen dieses Jubiläum gemeinsam begehen und haben zu diesem Zweck eine Jubiläumsveranstaltung auf dem Südteil der Theresienwiese organisiert. Die historische Wiesn findet einmalig zum 200. Jubiläum des Oktoberfests statt. Es gibt ein historisches Festzelt im traditionellen Stil, das besonders familienfreundlich ist. Ein Kulturzelt namens „Herz-Kasperl-Zelt“ sorgt für Unterhaltung, ebenso wie zahlreiche historische Karusselle und die täglichen Pferderennen. In einem Tierzelt können verschiedene Haus- und Nutztiere besichtigt werden, im Museumszelt historische Wiesn-Objekte. Musikkapellen, Schuhplattler und Goasslschnoitzer sorgen für zünftige original-bayrische Atmosphäre.

So Freunde, mit diesem Bericht haben wir nun auch den hohen kulturellen Anspruch unseres Wiesntagebuchs voll erfüllt – ab morgen wird’s wieder krachert… :-)

5. Tag - 22.09.2010 Die Hippodrom Flirtbar
 

Wer meint, so ein Wiesn-Zelt wäre nur dazu da, um Hunger und Durst zu stillen, irrt gewaltig!Zum Einen gibt es natürlich jeden Abend sensationelle Live-Musik (zwinker) und zum Anderen ist so ein Zelt auch ein idealer Ort zum Flirten und Anbandeln!Die perfekte Ecke dafür ist die Hippodrom-Flirtbar, oben im 1.Stock. Insgesamt zwölf Mitarbeiter versorgen hier flirt-willige Gäste mit Champagner und nach so ein paar Gläschen (oder Fläschlein) fällt ja bekanntlich vieles oft leichter. Die beiden Bar-Chefs Nicole und Alex erzählen uns, dass am meisten die großen Champagner Flaschen verlangt werden, sie sind der große Renner – nicht zuletzt weil sie wahrscheinlich auch den größten Eindruck bei der Damenwelt hinterlassen...An der Bar tummeln sich wirklich viele schöne Burschen und Madln, die Bar ist allemal einen Besuch wert. Und selbst wer nicht auf der Suche ist: sich ein wenig Appetit holen ist ja nicht verboten, solange danach brav zuhause gegessen wird. Deswegen ist jeder selbst schuld, der nicht kommt!An der Flirtbar bekommt man alles vom Red Bull Energydrink, über die 1,5 Liter Flasche Dom Pérignon Rosé Magnum bis hin zur großkopferten 3 Liter Flasche Moet & Chandon Imperial. Sogar edle Schnäpse von Ziegler und Rochelt gibt’s dort. Also nix wie hin Buam und Madln – was soll uns da noch abhalten?! Und nicht vergessen: Schleiferl auf die richtige Seite binden… :-)

 

4. Tag - 21.09.2010 Sensation:
 Anderl trainiert mit dem FC Bayern!
 

Es war ihm mal wieder fad ohne Ende und so griff Anderl zum Hörer und rief seinen alten Kumpel und Schafkopf-Kumpanen Paul Breitner an. Wir waren live mit dabei:„Servus Paul, altes Haus.“ „Hey Anderl, ich dachte du bist im Zelt?“ „Nee nee hab mir bereits zum zehnten Mal die Schwarzwaldklinik-Staffel angeschaut und bin schon dabei die Steinchen an meiner aufgerauten Hotelwand zu zählen…mir is sooo fad.“ Paul: „Ach Du lieber Gott, da müssen wir was tun. Pass auf, der Klose ist morgen bei seiner Tante in Polen zum Suppe essen eingeladen, da wär noch’n Platz frei beim Training. Komm halt vorbei, ich sag’s dem Trainer. Wir ham vom Franz eh noch ein altes Trikot übrig, das ziehste Dir einfach drüber.Gesagt getan, und so lief unser Anderl auf einmal fleißig mit den Jungs mit und hatte einen Riesenspaß. Die Begeisterung ist sogar so groß, dass Anderl plant, im Hippodrom eine Torwand gegenüber der Bühne zu installieren. Wir dürfen gespannt sein…

 

3. Tag - 20.09.2010 Die Damenwiesn von Regine Sixt

Mei sooo viele fesche Dirndl! Heute war mal wieder die Damenwiesn von Regine Sixt, der Frau des großen Mietwagen-Königs Erich Sixt. Und so kamen mal eben 800 prominente Gattinen auf Einladung ins Hippodrom um es sich auf Kosten von Erich mal richtig gut gehen zu lassen...Und das taten sie dann auch. Uschi Glas, Karin Stoiber, Uschi Dämmrich von Luttitz, Ute Ohoven samt Tochter Chiara, Fr. Dr. Kühnemann, Gitta Saxx, Charlotte Knobloch, Lilly Becker und viele andere Mädels von Rang und Namen gaben sich die Ehre zu diesem wohl größten Kaffeekränzchen der Welt! :-)Und wir hatten natürlich unseren Spaß inmitten der ganzen Damen. Besuch bekamen wir noch von unserem Spezi und 70er-Jahre Diskoheld und Herzensbrecher Bernie Paul, der mit uns zusammen seine zwei Evergreens "Lucky" und "It's a real good feeling" zum Besten gab. Dazu noch Einlagen von Schuhplattlern, Alphornbläsern und "Goasslschnoizern", die diesmal sogar gleich zu sechst (!!!) gleichzeitig die Peitsche schwangen - da sagen wir: Respekt und ziehen den Hut!Böse Zungen behaupten ja sogar, dass zur Damenwiesn extra noch ein mobiler Schuhladen gleich neben dem Hippodrom aufgemacht hat...aber wir halten jetzt mal die Klappe! Es grüßen Euch herzlich Mark und Anderl

2. Tag – 19.09.2010 Karl's und Wolfi’s Wiesn-Alltag

Sicher habt ihr Euch schon öfters gefragt wie wir so den Tag verbringen während der Wiesn. Heute wollen wir Euch daher mal einen höchst exklusiven Einblick in das Leben eines Wiesn-Musikers am Beispiel von unserem Karl und Wolfi geben.Schon um 4Uhr wacht Karl zum ersten Mal auf - Katzen draußen auf der Straße miauen und so zieht Karl seine Pantoffeln an und schlendert mit einer Kanne Milch hinunter zur Straße, wo er schon sehnlichst erwartet wird, die Freude ist groß! Nach einer kleinen Gutenachtgeschichte aus dem Whiskas-Märchenbuch legt sich Karl erst mal wieder hin und die Katzen träumen auch.Beim zweiten mal Wecker klingeln gibt’s lecker Frühstück mit Espresso aus der Nespresso-Maschine. Karl versucht sich dann später einzusingen oder auch nicht, Mittags gibt’s für ihn nur ein Süppchen, mehr geht nicht, schließlich gibt‘s ja abends immer die leckere Brotzeitplatte im Zelt, auf die sich der Karl schon immer ein ganzes Jahr lang freut. Während andere mit dem Hubschrauber zum Konzert kommen, besteigt Karl als umweltbewusster Bürger gegen 16Uhr die Ubahn und auf geht’s zur Wiesn!Wolfi wacht um 8:30Uhr auf. Er hat keine Lust auf Frühstück in den eigenen vier Wänden, sondern schlendert lieber ins Kaffee um die Ecke. Erst mal Zeitung lesen (nach Gerüchten auch: Das Goldene Blatt, Heim&Garten sowie das Trucker-Journal) und dort nen leckeren Cappuccino trinken und Fünfe grade sein lassen. Es wird gemunkelt, dass in dem Kaffee demnächst eine Büste von Wolfi errichtet wird, die dann am Eingang steht - so wie das schon beim Karl Valentin oder dem Sepp Maier oder anderen Münchner Größen geschehen ist, die sich gerne regelmäßig ins Kaffeehaus setzen.Anschließend geht’s ab ins Büro, die Tour 2011 ist ja schließlich schon voll in der Planung. Gegen 13Uhr dann joggen durchs Revier, man muss ja schließlich fit bleiben, Duschen (so hoffen wir doch zumindest) und hinterher eine Mütze Mittagsschlaf. Und schon kurze Zeit später ruft bereits das Hippodrom aus der Ferne und ein weiterer Abend im schönsten Zelt der Welt steht bevor...

1. Tag - 18.09.2010 Der Anstich

Wieeesäään! ...jaja, es war mal wieder so weit - pünktlich um 12Uhr zur diesjährigen 200. Jubiläumswiesn hiess es mal wieder "O'zapft is"! Tatort-Kommissar Miro Nemec und Schauspielerin und Vorzeige-Vollweib Christine Neubauer waren diesmal zuständig für den korrekten Anstich und meisterten die Aufgabe mit Bravour. Nur drei läppische Schläge und schon lief das kühle Nass aus dem Fass und machte alle nass was für ein Spass (wir sind stolz auf diese Satzkonstruktion!). Garniert wurde die sensationelle Eröffnung von sensationellem Wetter - so kann's weiter gehen, da freuen wir uns und heben die Mass und rufen "O'zapft is"! Mal seh'n was wir so die nächsten 16 Tage alles erleben....seid gespannt!