Das bayrische Musikkartell

Die Oktoberfestband Münchner Zwietracht


"O‘zapft is" heißt es jedes Jahr zum Beginn des Münchner Oktoberfests, welches bekanntlich das größte und stimmungsvollste Volksfest der Welt ist. Und jedes Mal zieht die „Wiesn“ (so nennen es die Bayern) Millionen Menschen aus aller Welt auf die selig schwankenden Bierbänke.
Passend zur traditionsbehafteten Partyzone - als "Populärste Oktoberfestband der Welt" und "Wiesn-Botschafter" - ziehen die Musiker der Münchner Zwietracht mittlerweile seit über zwei Jahrzehnten von München aus los, um Jahr für Jahr gut gemachte Musik und die einzigartige Stimmung des Oktoberfestes in die ganze Welt hinaus zu tragen.

 

Wolfgang Köbele am Bass, Trompeter Heinz Fuhrmann, Andi Häckel am Keyboard und Akkordeon, Gitarrist Robert Haslinger, Mark Fugmann am Schlagzeug und Gerry Grass, zuständig für Gesang, Gitarre und Trompete, stehen daher wie keine zweite Band für Power, Party, Unterhaltung und jede Menge gute Laune. Tourneen durch die USA, Mexiko, Brasilien, Korea und Anfragen aus der ganzen Welt untermauern ihren einzigartigen Status als Wiesn-Band Nr.1. Gerade erst hat es die Band zur Celebration Night des größten Computer-Kongresses der Welt nach Las Vegas geschafft, auf dem im Vorjahr kein geringerer als Paul McCartney aufgetreten ist. Und so spielte die Münchner Zwietracht im Sommer 2014 vor 6000 geladenen Gästen im bekannten The Venetian Resort-Hotel in Las Vegas auf.

 

Die Historie der Münchner Zwietracht ist reich an solch schönen Momenten und Erfolgen. Die Band wurde im Jahr 1991 gegründet. Bereits nach einem Jahr ging man mit gestandenen Stars der Volksmusikszene auf Tournee und begleitete u.a. Karl Moik, Maria Hellwig oder auch Patrick Lindner. Im Jahr 1995 begann dann ihre Geschichte als legendäre Wiesn-Band im Festzelt Hippodrom. Die Band wurde dort zum Inbegriff der Oktoberfest-Bands und ließ jeden Abend die Stimmung bis zum Siedepunkt hochkochen. Neben internationalen Top-Hits stehen bei der Zwietracht auch jede Menge eigene Gassenhauer auf dem Programm. Egal ob "Juche auf der hohen Alm", "Viva Bavaria" oder der etwas textlich überarbeite Titel "Butterfly", den die Musiker kurzerhand in "Scheißegal" umgedichtet haben. Alle Titel sind Garanten für kollektives Mitsingen, Feiern und Mitklatschen.

 

Schnell wurde die Gruppe über Münchens Grenzen hinaus ein Begriff. Zahlreiche CD- Veröffentlichungen, Fernseh- und Rundfunksendungen sowie eine mehrseitige Reportage im Stern trugen dazu bei, die Oktoberfestband Münchner Zwietracht deutschlandweit als bayerische Kult-Band bekannt zu machen. Im Jahr 2000 kam es zu einer Zusammenarbeit mit dem mittlerweile verstorbenen Münchner Modezaren Rudolph Moshammer und zur Produktion des Titels „Mooshamma“. Die Single kam unter die TOP 100 der Single-Charts. Im folgenden Jahr nahm die Münchner Zwietracht sogar am deutschen Vorentscheid zum „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ mit dem Titel „Teilt Freud und Leid“ teil. Dieser Auftritt, sowie zwei vorangegangene Auftritte beim „Grand Prix der Volksmusik“ und „Grand Prix der guten Laune“ brachten der Band einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde mit sensationellen drei Grand-Prix-Auftritten in neun Monaten.

 

2007 feierte die Oktoberfestband ihr 15-jähriges Bandbestehen und kombinierte dies - nicht ohne Hintersinn - mit dem 150. Jubiläum der Weißwurst. Die Zwietracht veröffentlichte dazu kurzerhand die Single „Weißwurst ich liebe Dich“. Im Jahr 2008 wurde die Gruppe anlässlich der 850-Jahr-Feier der Stadt München gebeten, ein Loblied auf ihre Heimatstadt zu singen.

 

Dabei kam es zu einer Kooperation mit dem bekannten Komponisten Ralph Siegel. Das Lied "I mag München" ist das einfache, aber sehr ehrliche Bekenntnis der urbayrischen Musiker zu ihrer geliebten Heimatstadt.

 

Auch das Jahr 2014 hat es für die Band - neben dem schon erwähnten einzigartigen Auftritt in Vegas - wieder in sich! Nach dem Ende des Hippodroms beerbt nun das Marstall-Zelt diese legendäre Wiesn-Institution. Das völlig neu gestaltete und komplett neu errichtete Wiesn-Zelt macht sich nun auf, mit stilvollem Ambiente, herzlichem Service und bayrischer Gastfreundschaft die Erfolgstradition des Hippodroms fortzuführen. Und so kam es fast zwangsläufig und beweist eindrucksvoll das Ansehen dieser Band, dass sich der neue Wiesn-Wirt Siegfried Able und seine Frau Sabine sofort die Münchner Zwietracht geschnappt haben.
Die Münchner Kult-Band spielt also ab sofort im neuen Marstall-Zelt auf. Besser hätte es eigentlich für beide Seiten gar nicht laufen können! Die nächsten Oktoberfeste können also kommen, auf denen es dann wieder zünftig und mit aufgeladener Bierzeltstimmung heißt: "Ozapft is"!

 www.muenchnerzwietracht.de